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Sonntag, 12. Juli 2015,

Musikalisches Feuerwerk mit Streichern und Bläsern in Perl

Sonntag, 19. Juli 2015 17:00 Uhr Vereinshaus Perl

Beim Festkonzert der Musikschule im Landkreis Merzig-Wadern erlebten über           150 Zuhörer eine beeindruckende Premiere: erstmals traten das Kreisjugend-sinfonieorchester und das Kreisjugendblasorchester gemeinsam auf.

Es war ein Hörerlebnis, das man noch lange in guter Erinnerung behalten wird. Rund 35 Bläser und 25 Streicher erfüllten am vergangenen Sonntag (19. Juli) das Vereinshaus Perl mit ebenso voluminösen wie harmonischen Klängen, als das Kreisjugendsinfonieorchester und das Kreisjugendblasorchester im zweiten Teil des Festkonzertes der Musikschule im Landkreis Merzig-Wadern erstmals gemeinsam auf der Bühne saßen.

Bei ihren Interpretationen zeitgenössischer Werke wie „Die Planeten“ von Gustav Holst oder der „Lord of dance Suite“ von Ronan Hardiman in einem Arrangement von Johnnie Vinson zogen die jungen Instrumentalisten – im Wechsel dirigiert von Kiril Tsanevski und Susi Müller –  alle Register. Ob dynamische Nuancen von Piano bis Fortissimo, Tempiwechsel, markante Rhythmen oder lyrische Melodiebögen: die Mitglieder des Kreisjugendsinfonieorchesters (KJSO) und des Kreisjugendblasorchesters (KJBO) bewiesen, dass sie nicht nur ihr eigenes Instrument bereits sehr gut beherrschen, sondern sich auch auf die Kunst verstehen, miteinander zu musizieren. 

 

Das gelungene Gemeinschaftsdebüt war alles andere als selbstverständlich, schließlich haben sich die beiden traditionsreichen Orchester erst vor kurzer Zeit neu formiert: Inge Beducker, die das  Kreisjugendsinfonieorchester vor 25 Jahren gegründet und seitdem geleitet hatte, übergab den Dirigentenstab im vergangenen Jahr an Kiril Tsanevski, das bis dahin von Guido Moorbach betreute Kreisjugendblasorchester wird seit 2013 von Susi Müller geleitet.

„Es ist eine beeindruckende Leistung, die beiden Orchester in einem solchen Zeitraum so gut neu aufgestellt zu haben“, sagt Dieter Boden, Leiter der Musikschule im Landkreis Merzig-Wadern. Erfreulich sei auch, dass die beiden ehemaligen Orchesterleiter „ihren“ Ensembles nach wie vor verbunden sind: Inge Beducker wirkte beim Konzert als Instrumentalistin im  KJSO mit, Guido Moorbach trug als Helfer hinter den Kulissen zum Gelingen des KJBO-Auftritts bei. Last but not least übernahm der Musikverein Perl die Bewirtung des Publikums und bewies damit seine freundschaftliche Verbundenheit mit der Kreismusikschule.

Rund zwei Stunden Musikgenuss standen bei dem alljährlich stattfindenden Festkonzert auf dem Programm. Im ersten Teil des Konzertes präsentierten sich das Kreisjugendsinfonieorchester und das Kreisjugendblasorchester zunächst einzeln. Das KJSO zeigte sein Können mit Werken des Barock (Henry Purcell), der Klassik (Carl Stamitz) und mit zeitgenössischer Filmmusik („Die Kinder des Monsieur Mathieu), bei letzterer unterstützt durch die 16-jährige Querflötistin Alina Schmidt als Solistin.

Musik, die unter die Haut ging, bot auch das KJBO mit „Sa Musica“ von Jacob de Haan, „Imagasy“ von Thiemo Kraas, „Celtic Gatering“ von Roland Kernen und Stephan Bullas Arrangement „Bond...James Bond“. An der Solo-Trompete: der 12-jährige Niklas Engel, der mit einem ebenso weichen wie glasklaren Klang faszinierte. So wunderte es die Zuhörer wenig, als Dieter Boden ihm im Anschluss zu seinem ersten Preis auf der Bundesebene des renommierten Wettbewerbs „Jugend musiziert“ gratulierte.

 

Doch gemeinsam Musizieren ist „Teamarbeit“ im besten Sinne des Wortes: daher galt der tosende Abschlussapplaus sämtlichen Instrumentalisten, den Orchesterleitern Kiril Tsanevski und Susi Müller und allen anderen, die zum Gelingen dieses rundherum harmonischen Abends beigetragen hatten. Der Spendenerlös des Konzerts kommt dem Hilfsfond „Bürger in Not“ zugute.  






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